Chiara Grima de la Cruz, M.A.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Ich bin wissenschaftliche Mitarbeiterin im Teilprojekt E02 „Humandifferenzierungen des Publikums. In- und Exklusion durch Praktiken der Adressierung und Segregation im Gegenwartstheater” im SFB 1482 „Humandifferenzierung" an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Gemeinsam mit Jun. Prof. Dr. Benjamin Wihstutz und Dr. Elena Backhausen untersuche ich einen kulturellen Wandel der Publikumsadressierung im Gegenwartstheater.

 

Wozu forsche ich?

Accessibility-Strategien wie Content Notes oder Relaxed Performances versprechen neue Zugänge und Sensibilität, erzeugen aber auch neue Kategorisierungen. Ich untersuche, wie solche Praktiken institutionalisiert werden und welche normativen Vorstellungen vom Publikum, Vulnerabilität und Zugehörigkeit sie hervorbringen. 

In meiner Dissertation frage ich daher unter anderem, wie Inhaltshinweise als diskriminierungssensible Strategien der Publikumsadressierung zur Differenzierung von Zuschauer*innen beitragen. Mich interessiert, wie Formen der Ansprache Publika strukturieren und wie sich theatrale Versammlungen, gesellschaftliche Diskurse und Öffentlichkeiten gegenseitig beeinflussen. 

 

Woher komme ich?

Ich komme aus dem Ruhrgebiet und habe Theaterwissenschaft und Linguistik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz studiert. Geprägt haben mich außerdem meine Erfahrung im Verlagswesen und im Journalismus. 

 

Weiteres Forschungsinteresse

Weitere Interessenschwerpunkte liegen in queerfeministischer Theorie, im Theater der griechischen Antike und dem politischen Theater der Gegenwart sowie in Klassenfragen im Rahmen des Kunst- und Kulturbetriebs.